Lafontaine: Deshalb hat AfD einen Gleichstand mit SPD erreicht

Lafontaine: Deshalb hat AfD einen Gleichstand mit SPD erreicht

von Oskar Lafontaine, einst SPD-Vorsitzender und heute Fraktionsvorsitzender der Linken im Saarländischen Landtag, hat in seinem Facebook-Account zum Fazit einer aktuellen Studie des Meinungsforsch…

Quelle: linkezeitung.de/2018/07/12/lafontaine-deshalb-hat-afd-einen-gleichstand-mit-spd-erreicht/

Urheberrechtsreform: Die zehn Mythen des Leistungsschutzrechts – Golem.de

Urheberrechtsreform: Die zehn Mythen des Leistungsschutzrechts – Golem.de

Am Mittwoch gibt es eine wichtige Abstimmung zum Leistungsschutzrecht im Europaparlament. Leider werden von den Verfechtern des Gesetzes immer wieder Argumente ins Feld geführt,

Quelle: www.golem.de/news/urheberrechtsreform-die-zehn-mythen-des-leistungsschutzrechts-1806-135022.html

Manfred Otto: Stein auf Stein dem Himmel entgegen. Aus dem Arbeitsleben eines Schornsteinmaurers

Manfred Otto: Stein auf Stein dem Himmel entgegen. Aus dem Arbeitsleben eines Schornsteinmaurers

Manfred Otto: Stein auf Stein dem Himmel entgegen. Aus dem Arbeitsleben eines Schornsteinmaurers

von Harry Popow Zwischen Aufstieg & Abstieg / Zwischen Aufbruch & Abbruch Ein DDR-Arbeiter gibt zu Protokoll:  Mit Presslufthammer & Maurerkelle Kaum zu glauben: Ein Mann erbaute 70 Sch…

Quelle: linkezeitung.de/2018/06/14/manfred-otto-stein-auf-stein-dem-himmel-entgegen-aus-dem-arbeitsleben-eines-schornsteinmaurers/comment-page-1/

»Linke Bastionen« in rechter Hand

Tagesdosis 28.5.2018 – »Linke Bastionen« in rechter Hand | KenFM.de

Ein Kommentar von Susan Bonath. Die Leipziger Veranstaltungsreihe »70 Jahre Israel« zeigt, wie reaktionäre Antideutsche die angeblich »linksradikale« Kulturszene im …

Quelle: kenfm.de/tagesdosis-28-5-2018-linke-bastionen-in-rechter-hand/

Nachtrag der Autorin aus folgender Diskussion:

„Das Problem ist, dass Sie überhaupt nicht erfasst haben, worum es geht und stupide irgendwelche bürgerlichen Zuschreibungen und Interpretationen als Reaktion darauf produzieren – wie andere hier übrigens auch. Das soll kein Angriff gegen Sie sein. Mir zeigt es aber, dass es überhaupt kein minimales Grundwissen über ökonomische Zusammenhänge und politische Entwicklungen gibt. Und auch historisch wird plump wiedergegeben, was bürgerliche Medien so produzieren, zusammengeklatscht mit subjektiven Gedankengebäuden, die nicht viel mit der Realität zu tun haben. So wird mir auch hier wieder bewusst, dass ich ein zu hohes Grundwissen voraussetze, obwohl ich mich redlich bemühe, in einfacher Sprache zu schreiben. Nur wie soll ich es dann machen? Man kann in einer Tagesdosis nicht fehlendes Grundwissen nachholen, denn dann würde es ein Vortrag von mehreren Stunden werden.

Ich versuche also jetzt erst einmal darzustellen, was Antideutsche eigentlich sind.

Die allermeisten, auch vom Selbstverständnis her Linke, verstehen das Problem mit den sog. „Antideutschen“ schlicht überhaupt nicht. Darum einige Erläuterungen und, zur Veranschaulichung einen Link: Hier twitterte am Montag ein dem Selbstverständnis nach „linker“ Antideutscher entstetzt aus der angeblich „linksautonomen Bastion“ in Leipzig-Connewitz, dem Conne Island, getwittert hatte. Entsetzt war er darüber, dass chauvinistische Rassisten wie Thomals Maul von der Bahamas-Redaktion ihren faschistischen Müll dort absondern konnten und das auch noch verteidigt wurde. Siehe:

https://twitter.com/rethnologie?lang=en

Nun zu den „Antideutschen“:

Zuerst einmal ist der Versuch, politische Bewegungen psychologisch sowie ideologisch zu unterwandern und zu beeinflussen, nicht neu. Das gab es schon lange vor dem „Großwerden“ der sog. „Antideutschen“ im Zuge des Anschlusses der DDR an die BRD.

Die „Antideutschen“ traten mit dieser Selbstbezeichnung nach dem Mauerfall 1989 in Erscheinung – mit durchaus verständlichen Befürchtungen. Sie waren gegen den Anschluss, weil sie Angst hatten, Deutschland könne wieder zu einem übermächtigen Imperium in Europa heranwachsen. Und es ist ja Realität: Heute ist Deutschland der wohl stärkste und aggressiviste imperialistische Staat in Europa, der die Profite für seine Bourgeoisie durch Niederhalten vor allem süd- und osteuropäischer Staaten sowie der „Dritten Welt“ sichert.

Die „Antideutschen“ rekrutierten schon damals vor allem aus intellektuellen Schichten, also Studenten und Studierte. Die sog. Frankfurter Schule spielte da mit rein, war quasi die Vorarbeit. Dies war/ist kurz gesagt das Einbläuen einer Verweigerungshaltung gegenüber dem Lernen einfacher ökonomischer Grundsätze im Kapitalismus, wie sie Marx im Kapital erklärt und die gleichzeitige Berufung auf bürgerlich-philosophische „Weiterentwicklung“ seiner Thesen, die man eigentlich nicht begreifen kann, wenn man keine Grundbildung hat. Das führt fast zwangsläufig zu Fehlschlüssen und wirren Denkkonstrukten – daherkommend allerdings im intellektuellen Mäntelchen. Und unter dieser Denke gründeten sie 1992 ihre Propaganda-Zeitschrift „Bahamas“.

Nach und nach manifestierten sich allerdings immer wirrere Ideologien. Der deutsche Faschismus wurde auf seinen Antisemitismus und die daraus resultierende industrielle Ermordung der Juden reduziert. Ökonomische und Klassen-Aspekte wurden ausgeblendet. So hämmerte man in die Köpfe dieser Studentenclique ein, die westlichen Allierten-Staaten hätten Deutschland vom Faschismus befreit, weil ihre bürgerlichen Demokratien so fortschrittlich gewesen seien.

Daraus wurde dann die aberwitzige These, die heutigen westlichen Demokratien seien die wahren Vorreiter im Kampf gegen Faschismus. Und sie schlussfolgerten weiter, dass Faschismus einzig vom ungebildeten Proletariat ausgehen müsse, sie entökonomisierten quasi diese Herrschaftsform und schoben die Schuld einzig der abgehängten Schicht in die Schuhe. Zugleich instrumentalisierten sie den antikapitalistischen Jargon der deutschen Nazis und dichteten daraus, Antikapitalismus und Antiimperialismus führten zwangsläufig zu Faschismus.Sie ignorierten, dass die Nazis ja nicht meinten, was sie sagten, sondern sehr wohl die Herrschaft des deutschen Großkapitals in Krisenzeiten erhalten bzw. extrem vergrößern wollten.

Und indem sie den Antisemitismus zum Hauptfaktor des Faschismus modellieren, feiern sie die rechtsradikale Regierung in Israel und erklären jegliche klassenkämpferische, antikapitalistische und antiimperialistische Aktion für in letzter Konsequenz antisemitisch.

Diese irre Theorie enthält natürlich massenhaft logische Denkfehler. Sie vermeidet vor allem die Anerkennung, dass Faschismus eine Form der bürgerlichen Herrschaftsausübung, also des kapitalistischen Managements ist und immer der jeweils herrschenden Klasse nützt. Faschismus ist also ein Machtüberbau eines kap. Staats, ebenso wie die bürgerlich-repräsentative Demokratie. In Krisenzeiten droht letztere immer, in Faschismus umzuschlagen. Denn die herrschende Klasse will ja auf Teufel komm raus ihre Macht sichern.

Kurz: Die intellektuelle Jugend wurde dahin eingestielt, dass sie begann, die „dumme Unterschicht“ für faschistische Tendenzen verantwortlich zu machen. Sie konnte so ihr Ego kühlen und sich über den Pöbel erheben. Und sie wurde getrimmt, den Kapitalismus/Imperialismus als „Hort des Antifaschismus“ also als „Bastion gegen den Antisemitismus“ zu begreifen. Die pseudointellektuellen Erklärungsversuche sind so blöde und ahistorisch, wie unverständlich. Nur geben viele Menschen, insbesondere Bildungsbürger, wohl ungern zu, etwas nicht zu kapieren. Vermutlich meint(e) die Mehrheit der Anhänger dieser wirren Thesen, intellektuell besonders auf der Höhe zu sein, weil sie glaub(t)en, die Prediger derselben seien dies auch.

Da die Antideutschen sich damals aus selbsterklärten „linksradikalen“ Gruppen rekrutierten, haftet ihnen das heute immer noch an. Doch merke: Seit vielen Jahren bezeichnet sich etwa die knallharte Bahamas-Fraktion selbst nicht mehr als links, sondern schlicht „ideologiekritisch“, sogar als „Abrissbirne des linken Mainstreams“. Die meisten verwahren sich mittlerweile auch vor dem Betriff „antideutsch“, inzwischen selbst die Bahamas. Für Gruppen, die den bürgerlichen Nationalstaat zum Heil erklären, passt er ja auch schlicht nicht. Nur hat sich der Begriff halt eingebürgert. Inzwischen aber sind sie so wenig „antideutsch“, wie die deutschen Faschisten „sozialistisch“ waren, da sie sonst zum Ziel gehabt haben müssten, das Privateigentum an Produktionsmitteln zu vergesellschaften (ist etwas anderes als Verstaatlichung). Hatten sie aber niemals. Und „Ideologiekritik“ ist natürlich auch so ein nichtssagender pseudointellektueller Begriff, der aber eben allen Spielraum nach rechts lässt. Und den schöpfen sie aus.

So erklären sie heute nicht nur die inländischen Abgehängten zu potentiellen Nazis, sondern auch und vor allem den Islam zum neuen Faschismus, dem nur die bürgerliche Demokratie, in deren Jargon die „zivilisierte Welt“, als „fortschrittlicheres Element“ etwas entgegen setzen könne. Sie erklären defacto die Bewohner der westlichen Welt zum „Herrenvolk“, das den dummen Wilden im Süden und Osten den Fortschritt bringen müsse. Was nichts andere s ist, als Kolonialisierungsbestrebungen. Das verpacken sie dann harmlos klingend in die Worthülse „Religionskritik“.

Kritik an ALLEN Religionen und ihrem Missbrauch durch die herrschende Klasse ist zweifelsohne von linker (ich spreche lieber von proletarische) Seite nötig und kommt definitiv zu kurz. Wenn man aber die imperialistischen Machtstrukturen dahinter verleugnet und allen Muslimen den Kampf ansagt, statt die Machtstrukturen dahinter zu bekämpfen, die eben auch auf imperialistischem Boden zur Freude der Herrschenden gedeihen, wird es faschistisch. Denn man schiebt ökonomische Probleme und soziale Erfahrungen unterprivilegierten, also darunter leidenden Bevölkerungsgruppen selbst in die Schuhe und lenkt von den realen Machtverhältnissen ab.

Es werden also soziale und kulturelle Erfahrungsmuster zum Hauptfeind erklärt, nicht die Interessen der herrschenden, also unterdrückenden Klasse. Dass die massive Verschärfung der Ausbeutung und Zerrüttung durch Kriege zwei Faktoren sind, die extrem patriarchale Strukturen nach sich ziehen, also auch jede Weiterentwicklung hemmen, und die dazu führen, dass mehr Menschen Halt in Religionen suchen, wird ebenso ausgeblendet, wie der Umstand, dass kapitalistische Herrschaftsverhältnisse an sich patriarchal angelegt sind, selbst wenn die Unterdrückung der Frau im Westen versteckt geschieht, etwa über geringere Löhne, Nichtanerkennung gesellschaftlich wichtiger Tätigkeiten außerhalb der Lohnarbeit, wie Kindererziehung und Pflege etwa.

Kurzum: Antideutsche erklären individuelle und kulturelle Auswirkungen der strukturellen Ausbeutungsverhältnisse zu Faschismus, und damit Menschengruppen zu Schuldigen, die selbst unter den Auswirkungen leiden. So negieren sie jeglichen ökonomischem Kontext und gehen gegen unterprivilegierte Gruppen und jegliche Klassenkampfbestrebungen vor. Sie faseln den Kapitalismus als „Fortschritt“ schön, ohne überhaupt die Ursache für heutige Krisen – nämlich dass das Kapital längst wieder überakkumuliert und immer stärker monopolisiert ist und die Produktivkräfte (technologischer Fortschritt) derweil dabei sind, die Produktionsverhältnisse (Lohnarbeitsgesellschaft) zu überholen – zu reflektieren. Und da diese nicht mehr „antideutsch“ genannt werden Wollenden noch immer von Medien, Politik und Gesellschaft als irgendwie „linksextrem“ dargestellt werden, und vor allem da ihre pseudointellektuellen Theorien gar nicht wirklich gerafft werden können, tingeln ihre studierten Soziologen, Philosophen und Politogen weiterhin durch linke Clubs. Das ist auch eine Auswirkung des flächendeckenden Bildungsmangels in einer Welt, in der die nicht besitzende Masse zugunsten der Herrschenden zu Humankapital aus- aber nicht mehr umfassend gebildet wird – was sich wiederum auf alle künftigen Generationen auswirkt.

Daneben muss man wissen, dass es wohl Dutzende Fraktionen dieser sog. „Antideutschen“ gibt, die sich untereinander nicht komplett grün sind und vielfach gar nicht „antideutsch“ genannt werden wollen. Einige lehnen die Bahamas-Fraktion selbst als rechts-radikal ab. Allerdings ist die politische Unbildung so weit fortgeschritten, dass vielfach überhaupt nicht durchblickt wird, was erstens die irren Thesen bedeuten und mit wem sie sich einlassen. Anzunehmen ist, dass viele auf die moralistische Plattitüde (Antisemitismus ist böse) und auf den intellektuellen Anspruch der Prediger reinfallen nach dem Motto: „Die sind ja so schlau, also werden sie recht haben und ich muss das gar nicht verstehen.“

Aber alleine, wenn man die Twitter-Beiträge liest, kann man wissen, dass im Conne Island mit Thomas Maul ein knallharter Faschist aufgetreten ist. Und würde man in der Bahamas lesen, die weitere geplante Redner wie Feuerherdt, Grigat und Voigt stellt, dann würde klar, dass die Gazette ebenfalls faschistische Ziele verfolgt.

Und das ist doch aus Sicht der Herrschenden eine wunderbare Strategie: Die Alt- und Neurechten rekrutieren die Proleten, die selbsternannten „Ideologiekritiker“ die intellektuelle Jugend für chauvinistische, rassistische, ja faschistische Ziele.“

Trumps Sicherheitsberater: „Wir denken an das libysche Modell für Denuklearisierung von Nordkorea“

Trumps Sicherheitsberater: „Wir denken an das libysche Modell für Denuklearisierung von Nordkorea“

Nachdem Nord- und Südkorea der Denuklearisierung der Halbinsel zugestimmt haben, wollen die USA für diesen Prozess „das Verhandlungsmodell“ nutzen, welches 2004 zur nuklearen Abrüstung Libyens genutzt wurde. Das Land wurde in Folge in Grund und Boden gebombt.

Quelle: deutsch.rt.com/asien/69202-trumps-sicherheitsberater-libysches-modell-fuer-nordkorea/