Archiv der Kategorie: Antifa

Antifaschistischer Arbeiter in Chemnitz ermordet – Ruhe in Frieden Daniel Hillig

Antifaschistischer Arbeiter in Chemnitz ermordet – Ruhe in Frieden Daniel Hillig

von Dagmar Henn – Jugendwiderstand Diesen Text sollte man auch lesen…. und dabei Folgendes im Hinterkopf behalten: Hätte die SPD-Bürgermeisterin vernünftig reagiert, sprich, die Opfer m…

Quelle: linkezeitung.de/2018/08/28/antifaschistischer-arbeiter-in-chemnitz-ermordet-ruhe-in-frieden-daniel-hillig/

Der neue Antisemitismus – Israel- und Zionismus-Kritik werden als „neuer“ Antisemitismus definiert.

Der neue Antisemitismus – Israel- und Zionismus-Kritik werden als „neuer“ Antisemitismus definiert.

von Ludwig Watzal – www.rubikon.news Es vergeht kaum ein Monat, in dem Deutschland und die Welt nicht von einem „neuen“ Antisemitismus-Skandal „erschüttert“ wird. Da die Vertreter des klassis…

Quelle: linkezeitung.de/2018/08/12/der-neue-antisemitismus-israel-und-zionismus-kritik-werden-als-neuer-antisemitismus-definiert/

»Linke Bastionen« in rechter Hand

Tagesdosis 28.5.2018 – »Linke Bastionen« in rechter Hand | KenFM.de

Ein Kommentar von Susan Bonath. Die Leipziger Veranstaltungsreihe »70 Jahre Israel« zeigt, wie reaktionäre Antideutsche die angeblich »linksradikale« Kulturszene im …

Quelle: kenfm.de/tagesdosis-28-5-2018-linke-bastionen-in-rechter-hand/

Nachtrag der Autorin aus folgender Diskussion:

„Das Problem ist, dass Sie überhaupt nicht erfasst haben, worum es geht und stupide irgendwelche bürgerlichen Zuschreibungen und Interpretationen als Reaktion darauf produzieren – wie andere hier übrigens auch. Das soll kein Angriff gegen Sie sein. Mir zeigt es aber, dass es überhaupt kein minimales Grundwissen über ökonomische Zusammenhänge und politische Entwicklungen gibt. Und auch historisch wird plump wiedergegeben, was bürgerliche Medien so produzieren, zusammengeklatscht mit subjektiven Gedankengebäuden, die nicht viel mit der Realität zu tun haben. So wird mir auch hier wieder bewusst, dass ich ein zu hohes Grundwissen voraussetze, obwohl ich mich redlich bemühe, in einfacher Sprache zu schreiben. Nur wie soll ich es dann machen? Man kann in einer Tagesdosis nicht fehlendes Grundwissen nachholen, denn dann würde es ein Vortrag von mehreren Stunden werden.

Ich versuche also jetzt erst einmal darzustellen, was Antideutsche eigentlich sind.

Die allermeisten, auch vom Selbstverständnis her Linke, verstehen das Problem mit den sog. „Antideutschen“ schlicht überhaupt nicht. Darum einige Erläuterungen und, zur Veranschaulichung einen Link: Hier twitterte am Montag ein dem Selbstverständnis nach „linker“ Antideutscher entstetzt aus der angeblich „linksautonomen Bastion“ in Leipzig-Connewitz, dem Conne Island, getwittert hatte. Entsetzt war er darüber, dass chauvinistische Rassisten wie Thomals Maul von der Bahamas-Redaktion ihren faschistischen Müll dort absondern konnten und das auch noch verteidigt wurde. Siehe:

https://twitter.com/rethnologie?lang=en

Nun zu den „Antideutschen“:

Zuerst einmal ist der Versuch, politische Bewegungen psychologisch sowie ideologisch zu unterwandern und zu beeinflussen, nicht neu. Das gab es schon lange vor dem „Großwerden“ der sog. „Antideutschen“ im Zuge des Anschlusses der DDR an die BRD.

Die „Antideutschen“ traten mit dieser Selbstbezeichnung nach dem Mauerfall 1989 in Erscheinung – mit durchaus verständlichen Befürchtungen. Sie waren gegen den Anschluss, weil sie Angst hatten, Deutschland könne wieder zu einem übermächtigen Imperium in Europa heranwachsen. Und es ist ja Realität: Heute ist Deutschland der wohl stärkste und aggressiviste imperialistische Staat in Europa, der die Profite für seine Bourgeoisie durch Niederhalten vor allem süd- und osteuropäischer Staaten sowie der „Dritten Welt“ sichert.

Die „Antideutschen“ rekrutierten schon damals vor allem aus intellektuellen Schichten, also Studenten und Studierte. Die sog. Frankfurter Schule spielte da mit rein, war quasi die Vorarbeit. Dies war/ist kurz gesagt das Einbläuen einer Verweigerungshaltung gegenüber dem Lernen einfacher ökonomischer Grundsätze im Kapitalismus, wie sie Marx im Kapital erklärt und die gleichzeitige Berufung auf bürgerlich-philosophische „Weiterentwicklung“ seiner Thesen, die man eigentlich nicht begreifen kann, wenn man keine Grundbildung hat. Das führt fast zwangsläufig zu Fehlschlüssen und wirren Denkkonstrukten – daherkommend allerdings im intellektuellen Mäntelchen. Und unter dieser Denke gründeten sie 1992 ihre Propaganda-Zeitschrift „Bahamas“.

Nach und nach manifestierten sich allerdings immer wirrere Ideologien. Der deutsche Faschismus wurde auf seinen Antisemitismus und die daraus resultierende industrielle Ermordung der Juden reduziert. Ökonomische und Klassen-Aspekte wurden ausgeblendet. So hämmerte man in die Köpfe dieser Studentenclique ein, die westlichen Allierten-Staaten hätten Deutschland vom Faschismus befreit, weil ihre bürgerlichen Demokratien so fortschrittlich gewesen seien.

Daraus wurde dann die aberwitzige These, die heutigen westlichen Demokratien seien die wahren Vorreiter im Kampf gegen Faschismus. Und sie schlussfolgerten weiter, dass Faschismus einzig vom ungebildeten Proletariat ausgehen müsse, sie entökonomisierten quasi diese Herrschaftsform und schoben die Schuld einzig der abgehängten Schicht in die Schuhe. Zugleich instrumentalisierten sie den antikapitalistischen Jargon der deutschen Nazis und dichteten daraus, Antikapitalismus und Antiimperialismus führten zwangsläufig zu Faschismus.Sie ignorierten, dass die Nazis ja nicht meinten, was sie sagten, sondern sehr wohl die Herrschaft des deutschen Großkapitals in Krisenzeiten erhalten bzw. extrem vergrößern wollten.

Und indem sie den Antisemitismus zum Hauptfaktor des Faschismus modellieren, feiern sie die rechtsradikale Regierung in Israel und erklären jegliche klassenkämpferische, antikapitalistische und antiimperialistische Aktion für in letzter Konsequenz antisemitisch.

Diese irre Theorie enthält natürlich massenhaft logische Denkfehler. Sie vermeidet vor allem die Anerkennung, dass Faschismus eine Form der bürgerlichen Herrschaftsausübung, also des kapitalistischen Managements ist und immer der jeweils herrschenden Klasse nützt. Faschismus ist also ein Machtüberbau eines kap. Staats, ebenso wie die bürgerlich-repräsentative Demokratie. In Krisenzeiten droht letztere immer, in Faschismus umzuschlagen. Denn die herrschende Klasse will ja auf Teufel komm raus ihre Macht sichern.

Kurz: Die intellektuelle Jugend wurde dahin eingestielt, dass sie begann, die „dumme Unterschicht“ für faschistische Tendenzen verantwortlich zu machen. Sie konnte so ihr Ego kühlen und sich über den Pöbel erheben. Und sie wurde getrimmt, den Kapitalismus/Imperialismus als „Hort des Antifaschismus“ also als „Bastion gegen den Antisemitismus“ zu begreifen. Die pseudointellektuellen Erklärungsversuche sind so blöde und ahistorisch, wie unverständlich. Nur geben viele Menschen, insbesondere Bildungsbürger, wohl ungern zu, etwas nicht zu kapieren. Vermutlich meint(e) die Mehrheit der Anhänger dieser wirren Thesen, intellektuell besonders auf der Höhe zu sein, weil sie glaub(t)en, die Prediger derselben seien dies auch.

Da die Antideutschen sich damals aus selbsterklärten „linksradikalen“ Gruppen rekrutierten, haftet ihnen das heute immer noch an. Doch merke: Seit vielen Jahren bezeichnet sich etwa die knallharte Bahamas-Fraktion selbst nicht mehr als links, sondern schlicht „ideologiekritisch“, sogar als „Abrissbirne des linken Mainstreams“. Die meisten verwahren sich mittlerweile auch vor dem Betriff „antideutsch“, inzwischen selbst die Bahamas. Für Gruppen, die den bürgerlichen Nationalstaat zum Heil erklären, passt er ja auch schlicht nicht. Nur hat sich der Begriff halt eingebürgert. Inzwischen aber sind sie so wenig „antideutsch“, wie die deutschen Faschisten „sozialistisch“ waren, da sie sonst zum Ziel gehabt haben müssten, das Privateigentum an Produktionsmitteln zu vergesellschaften (ist etwas anderes als Verstaatlichung). Hatten sie aber niemals. Und „Ideologiekritik“ ist natürlich auch so ein nichtssagender pseudointellektueller Begriff, der aber eben allen Spielraum nach rechts lässt. Und den schöpfen sie aus.

So erklären sie heute nicht nur die inländischen Abgehängten zu potentiellen Nazis, sondern auch und vor allem den Islam zum neuen Faschismus, dem nur die bürgerliche Demokratie, in deren Jargon die „zivilisierte Welt“, als „fortschrittlicheres Element“ etwas entgegen setzen könne. Sie erklären defacto die Bewohner der westlichen Welt zum „Herrenvolk“, das den dummen Wilden im Süden und Osten den Fortschritt bringen müsse. Was nichts andere s ist, als Kolonialisierungsbestrebungen. Das verpacken sie dann harmlos klingend in die Worthülse „Religionskritik“.

Kritik an ALLEN Religionen und ihrem Missbrauch durch die herrschende Klasse ist zweifelsohne von linker (ich spreche lieber von proletarische) Seite nötig und kommt definitiv zu kurz. Wenn man aber die imperialistischen Machtstrukturen dahinter verleugnet und allen Muslimen den Kampf ansagt, statt die Machtstrukturen dahinter zu bekämpfen, die eben auch auf imperialistischem Boden zur Freude der Herrschenden gedeihen, wird es faschistisch. Denn man schiebt ökonomische Probleme und soziale Erfahrungen unterprivilegierten, also darunter leidenden Bevölkerungsgruppen selbst in die Schuhe und lenkt von den realen Machtverhältnissen ab.

Es werden also soziale und kulturelle Erfahrungsmuster zum Hauptfeind erklärt, nicht die Interessen der herrschenden, also unterdrückenden Klasse. Dass die massive Verschärfung der Ausbeutung und Zerrüttung durch Kriege zwei Faktoren sind, die extrem patriarchale Strukturen nach sich ziehen, also auch jede Weiterentwicklung hemmen, und die dazu führen, dass mehr Menschen Halt in Religionen suchen, wird ebenso ausgeblendet, wie der Umstand, dass kapitalistische Herrschaftsverhältnisse an sich patriarchal angelegt sind, selbst wenn die Unterdrückung der Frau im Westen versteckt geschieht, etwa über geringere Löhne, Nichtanerkennung gesellschaftlich wichtiger Tätigkeiten außerhalb der Lohnarbeit, wie Kindererziehung und Pflege etwa.

Kurzum: Antideutsche erklären individuelle und kulturelle Auswirkungen der strukturellen Ausbeutungsverhältnisse zu Faschismus, und damit Menschengruppen zu Schuldigen, die selbst unter den Auswirkungen leiden. So negieren sie jeglichen ökonomischem Kontext und gehen gegen unterprivilegierte Gruppen und jegliche Klassenkampfbestrebungen vor. Sie faseln den Kapitalismus als „Fortschritt“ schön, ohne überhaupt die Ursache für heutige Krisen – nämlich dass das Kapital längst wieder überakkumuliert und immer stärker monopolisiert ist und die Produktivkräfte (technologischer Fortschritt) derweil dabei sind, die Produktionsverhältnisse (Lohnarbeitsgesellschaft) zu überholen – zu reflektieren. Und da diese nicht mehr „antideutsch“ genannt werden Wollenden noch immer von Medien, Politik und Gesellschaft als irgendwie „linksextrem“ dargestellt werden, und vor allem da ihre pseudointellektuellen Theorien gar nicht wirklich gerafft werden können, tingeln ihre studierten Soziologen, Philosophen und Politogen weiterhin durch linke Clubs. Das ist auch eine Auswirkung des flächendeckenden Bildungsmangels in einer Welt, in der die nicht besitzende Masse zugunsten der Herrschenden zu Humankapital aus- aber nicht mehr umfassend gebildet wird – was sich wiederum auf alle künftigen Generationen auswirkt.

Daneben muss man wissen, dass es wohl Dutzende Fraktionen dieser sog. „Antideutschen“ gibt, die sich untereinander nicht komplett grün sind und vielfach gar nicht „antideutsch“ genannt werden wollen. Einige lehnen die Bahamas-Fraktion selbst als rechts-radikal ab. Allerdings ist die politische Unbildung so weit fortgeschritten, dass vielfach überhaupt nicht durchblickt wird, was erstens die irren Thesen bedeuten und mit wem sie sich einlassen. Anzunehmen ist, dass viele auf die moralistische Plattitüde (Antisemitismus ist böse) und auf den intellektuellen Anspruch der Prediger reinfallen nach dem Motto: „Die sind ja so schlau, also werden sie recht haben und ich muss das gar nicht verstehen.“

Aber alleine, wenn man die Twitter-Beiträge liest, kann man wissen, dass im Conne Island mit Thomas Maul ein knallharter Faschist aufgetreten ist. Und würde man in der Bahamas lesen, die weitere geplante Redner wie Feuerherdt, Grigat und Voigt stellt, dann würde klar, dass die Gazette ebenfalls faschistische Ziele verfolgt.

Und das ist doch aus Sicht der Herrschenden eine wunderbare Strategie: Die Alt- und Neurechten rekrutieren die Proleten, die selbsternannten „Ideologiekritiker“ die intellektuelle Jugend für chauvinistische, rassistische, ja faschistische Ziele.“

FAQ: Was ist Antisemitismus? (Teil 1)

Gibt es in Deutschland einen Anstieg des Antisemitismus durch Geflüchtete? Ist Kritik an Israel antisemitisch? Welches Verhältnis hat die neue Rechte zum Antisemitismus? Was ist die Triebfeder des Antisemitismus in Deutschland heute? Und vor allem: Was ist Antisemitismus überhaupt? Ein FAQ der marx21-Redaktion

Quelle: www.marx21.de/faq-was-ist-antisemitismus-teil-1/

Gegen die Instrumentalisierung des Antisemitismus-Begriffs – Im Gespräch mit der Jewish Antifa | Die Freiheitsliebe

Gegen die Instrumentalisierung des Antisemitismus-Begriffs – Im Gespräch mit der Jewish Antifa | Die Freiheitsliebe

In der deutschen Linken ist kaum ein politisches Thema so umstritten wie der Nahostkonflikt. Klare Position bezieht in dieser Frage die Jewish-Antifa aus Berlin, welche sich sowohl gegen die Besatzung stellt, wie auch gegen die Instrumentalisierung des des Antisemitismus-Begriffs. Wir haben ein Gespräch mit ihnen

Quelle: diefreiheitsliebe.de/politik/gegen-die-instrumentalisierung-des-antisemitismus-begriffs-im-gespraech-mit-der-jewish-antifa/

Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung machen kriminell nicht die Herkunft!

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Wenn ich jedes Mal für die Frage „woher kommst du wirklich“ einen Euro bekommen hätte, wäre ich bereits Millionär. Seit meiner Jugend höre ich diese Frage sehr

Quelle: diefreiheitsliebe.de/politik/arbeitslosigkeit-und-ausgrenzung-machen-kriminell-nicht-die-herkunft/

Kölner Polizei erstattet Anzeige gegen AfD-Politikerin von Storch

Kölner Polizei erstattet Anzeige gegen AfD-Politikerin von Storch

Nach einer islamfeindlichen Twitter-Botschaft wurde der Twitter-Account von Beatrix von Storch vorübergehend gesperrt. Die Kölner Polizei erstattete Anzeige gegen die AfD-Politikerin.

Quelle: www.tagesspiegel.de/politik/verdacht-auf-volksverhetzung-koelner-polizei-erstattet-anzeige-gegen-afd-politikerin-von-storch/20803588.html

Wieder ein schönes Beispiel dafür, wie die heutige erbärmliche Linke den Faschos die Rolle der Opposition kampflos überlässt. Zur Feier des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes hätte ich mir auch einen linken Pappkameraden gewünscht, der auf Twitter beispielsweise Susanne Klatten an die Weizenfront nach Jülich verfrachten möchte oder sowas (Hammer und Sichel werden gestellt!)
Aber nein, hier will keiner mehr so schlimme Sachen sagen. Elendes Lampenputzerpack. (rak)