Archiv der Kategorie: Antifa

FAQ: Was ist Antisemitismus? (Teil 1)

Gibt es in Deutschland einen Anstieg des Antisemitismus durch Geflüchtete? Ist Kritik an Israel antisemitisch? Welches Verhältnis hat die neue Rechte zum Antisemitismus? Was ist die Triebfeder des Antisemitismus in Deutschland heute? Und vor allem: Was ist Antisemitismus überhaupt? Ein FAQ der marx21-Redaktion

Quelle: www.marx21.de/faq-was-ist-antisemitismus-teil-1/

Gegen die Instrumentalisierung des Antisemitismus-Begriffs – Im Gespräch mit der Jewish Antifa | Die Freiheitsliebe

Gegen die Instrumentalisierung des Antisemitismus-Begriffs – Im Gespräch mit der Jewish Antifa | Die Freiheitsliebe

In der deutschen Linken ist kaum ein politisches Thema so umstritten wie der Nahostkonflikt. Klare Position bezieht in dieser Frage die Jewish-Antifa aus Berlin, welche sich sowohl gegen die Besatzung stellt, wie auch gegen die Instrumentalisierung des des Antisemitismus-Begriffs. Wir haben ein Gespräch mit ihnen

Quelle: diefreiheitsliebe.de/politik/gegen-die-instrumentalisierung-des-antisemitismus-begriffs-im-gespraech-mit-der-jewish-antifa/

Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung machen kriminell nicht die Herkunft!

Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung machen kriminell nicht die Herkunft! | Die Freiheitsliebe

Wenn ich jedes Mal für die Frage „woher kommst du wirklich“ einen Euro bekommen hätte, wäre ich bereits Millionär. Seit meiner Jugend höre ich diese Frage sehr

Quelle: diefreiheitsliebe.de/politik/arbeitslosigkeit-und-ausgrenzung-machen-kriminell-nicht-die-herkunft/

Kölner Polizei erstattet Anzeige gegen AfD-Politikerin von Storch

Kölner Polizei erstattet Anzeige gegen AfD-Politikerin von Storch

Nach einer islamfeindlichen Twitter-Botschaft wurde der Twitter-Account von Beatrix von Storch vorübergehend gesperrt. Die Kölner Polizei erstattete Anzeige gegen die AfD-Politikerin.

Quelle: www.tagesspiegel.de/politik/verdacht-auf-volksverhetzung-koelner-polizei-erstattet-anzeige-gegen-afd-politikerin-von-storch/20803588.html

Wieder ein schönes Beispiel dafür, wie die heutige erbärmliche Linke den Faschos die Rolle der Opposition kampflos überlässt. Zur Feier des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes hätte ich mir auch einen linken Pappkameraden gewünscht, der auf Twitter beispielsweise Susanne Klatten an die Weizenfront nach Jülich verfrachten möchte oder sowas (Hammer und Sichel werden gestellt!)
Aber nein, hier will keiner mehr so schlimme Sachen sagen. Elendes Lampenputzerpack. (rak) 

Oury Jalloh und neue Erkenntnisse zum Tod in Polizei-Zelle: Deckt der Staat Mörder in Uniform?

Oury Jalloh und neue Erkenntnisse zum Tod in Polizei-Zelle: Deckt der Staat Mörder in Uniform?

Oury Jalloh und neue Erkenntnisse zum Tod in Polizei-Zelle: Deckt der Staat Mörder in Uniform?

Mehr als ein Jahrzehnt ermittelte die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau wegen des Feuertodes von Oury Jalloh in einer Polizeizelle ins Leere. Nun hat sie einen Mordverdacht gegen konkrete Polizisten erhoben. Doch Sachsen-Anhalts Justiz stellt das Verfahren ein – offenbar auf Anweisung von oben.

Quelle: deutsch.rt.com/inland/60608-oury-jalloh-neue-erkenntnisse-moerder-polizei/

Höckejugend ist angekommen

Bei Höcke-Auftritt eskaliert die Situation

Bei Höcke-Auftritt eskaliert die Situation

Auf der Frankfurter Buchmesse fliegen statt Worte Fäuste. Demonstranten prote…

Quelle: www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_82487994/tumulte-auf-frankfurter-buchmesse-bei-hoecke-auftritt-.html

‚Jeder hasst die Antifa‘ sitzt, ist einprägsam und hat sogar mehr Inhalt als der ‚Nazis raus‘ Gegenpart. Der Faschismus ist vielleicht noch nicht auf der Zielgeraden in Deutschland. Aber, wie Trotzki schon 1933 schrieb: 
„… jeder Führer ist immer ein … individuelles Angebot auf eine kollektive Nachfrage.“
Die Nachfrage steigt und die ‚Höckejugend‘ ist bereits da.
Die Rufe ‚Jeder hasst die Antifa‘
werden uns leider jetzt immer öfter begleiten. Breit angelegter Widerstand und ein scharfes Profil, das die sozialen Fragen anpackt, kann diese Bewegung isolieren.
Die Nazis im Parlament sind ein Ärgernis, das uns das Leben schwer machen wird. Aber die Macht liegt auf der Straße. Wenn wir zulassen, dass dieser Abschaum abermals danach greift, werden wir ganz andere Probleme bekommen. (RAK)

»Nur eines hätte unsere Bewegung stoppen können – wenn unsere Gegner ihr Prinzip verstanden hätten und vom ersten Tag an den Kern unserer neuen Bewegung mit aller Brutalität zerschlagen hätten«

Adolf Hitler, 1934

Lafontaine – nützlicher Idiot?

Hinweise des Tages – www.NachDenkSeiten.de

Hinweise des Tages – www.NachDenkSeiten.de

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Source: www.nachdenkseiten.de/?p=40359

„Nützlicher Idiot
Oskar Lafontaine greift die Flüchtlingspolitik seiner Parteispitze an. Damit stellt er das Existenzprinzip einer linken Partei in Frage.
Zunächst einmal argumentiert Lafontaine inhuman, wenn er Menschen nicht dort helfen mag, wo sie akut in Not sind, sondern auf die abstrakte Möglichkeit der Hilfe in den Herkunftsländern verweist. Niemand wird die Notwendigkeit bestreiten wollen, „Hunger und Krankheit in den Armutsgebieten zu bekämpfen“. Aber was genau hätte ein Minister oder Kanzler Lafontaine denn 2015 den in Ungarn und Serbien Gestrandeten sagen wollen? Dass sie leider am falschen Ort Hunger und Krankheit litten und deshalb auf Unterstützung aus Deutschland verzichten müssten?
Des weiteren spricht Lafontaine voll taktischem Kalkül mit vollster Absicht Ressentiments an, die letztlich rein populistische Stimmungsmache sind und im Kern Rassismus und Xenophobie bedienen. Die Mieten steigen, die Schulen werden schlechter, es sind gar nicht die Bedürftigsten, die da kommen, schließlich könnten die sich gar keine Schlepper leisten. Der Verweis auf Kriminalität und Terrorismus fehlt, ist aber, soviel darf wohl unterstellt werden, als mögliche Assoziation beim Publikum billigend in Kauf genommen. Glaubt Lafontaine tatsächlich, dass die Schulen besser würden und die Mieten sänken, wenn nur die Flüchtlinge nicht ins Land kämen?
Natürlich glaubt er das nicht. Er glaubt, dass mit dieser Rhetorik Wählerschichten für die Linke (zurück)erobert werden könnten, die sonst unwiederbringlich an rechte Parteien verloren gehen würden. WählerInnen sollen gewonnen werden, indem man ihre niedrigsten Instinkte anspricht, erklärtermaßen den nationalen Ausschluss anstrebt und Solidarität als rein nationales Projekt anonnciert.
Wenn Lafontaines Analyse nun aber richtig ist, dass eine großer Teil der potentiellen WählerInnen der Linkspartei derzeit nur über nationalistische und (proto)rassistische Ansprache erreichbar sein kann, dann ist sein Anbiedern an diese Verhältnisse im besten Falle Faulheit, im schlechtesten eine politische Bankrotterklärung.“
Quelle: taz

Anmerkung JK: Man müsste eine neue Kategorie eröffnen: Die Idiotie der Woche. Das linksliberale Juste Milieu ist noch blöder (und arroganter) als gedacht. Mit der Desavouierung der Linken erledigt sie letztendlich das Geschäft der herrschenden Eliten. Der Titel „Nützlicher Idiot“ ist an Infamie nicht zu überbieten und das Niveau der taz inzwischen nicht mehr zu unterbieten. Aber Hauptsache man kann sich in seiner eigenen, vermeintlich moralischen Überlegenheit suhlen. Einen Lösungsvorschlag sucht man in diesem diffamierenden, vor Unterstellungen und Denunziationen strotzenden Erguss vergebens. Noch Fragen weshalb die AfD nun im Bundestag sitzt?
Man sollte sich an dieser Stelle vergegenwärtigen, was Oskar Lafontaine wirklich gesagt hat:

„Man darf die Lasten der Zuwanderung über verschärfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Schülern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufbürden, die ohnehin bereits die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen sind.“

Was ist daran nationalistisch, was ist daran rassistisch? Es ist genauso, die Lasten der Integration dürfen vornehmlich diejenigen schultern, die selbst in schwierigen sozialen und ökonomischen Verhältnissen leben. Dass diese dann, Flüchtlinge als Konkurrenz um die entsprechenden Ressourcen betrachten ist einfach gesellschaftliche Realität und wo möglich so gewollt, denn sonst würde sich die Wut der Menschen gar noch gegen das oberste 1 Prozent richten. Das kann niemand wollen, die taz schon gar nicht. Aber allein mit Denk- und Sprechverboten wird man dem Problem der AfD nie Herr werden.